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Augen auf beim “Hypo-Kauf”

 

Als Diabetiker/in ist man immer mit offenen Augen unterwegs in Punkto Ernährung.

Wie die meisten Diabetiker/innen habe auch ich immer etwas gegen Unterzuckerungen (Abkürzung: Hypos von Hypoglykämien) dabei.

Um in meinem “Unterzuckerungsrausch” nicht über die Stränge zu schlagen, versuche ich immer einigermaßen gesunde “Hypo-Helfer” dabei zu haben. Bei mir sind deshalb alle Jacken, Taschen und Rucksäcke mit meinen handlichen “Unterzuckerungswaffen” ausstaffiert.

Dafür kalkuliere bzw. dosiere ich bereits im Vorfeld auf 1 – 2 BE (= Broteinheiten) pro “Hypo-Bewältigung”.

 

 

Fruchtzucker in Obst oder Säften

 

 

“Hypo to go” – Beispiele:

 

1 Broteinheit (BE) entspricht 10 -12 gr. Kohlenhydraten (Khd).

Ich brauche bei einer richtigen Hypo eher 2 BE. Um Unterzuckerung unterwegs zu bewältigen, trage ich immer etwas der nachfolgenden Dinge bei mir:

  • 250ml Apfelsaft (ca. 1x Trinkpäckchen)
  • 2x Dextro-Traubenzucker
  • 1x kleine Tüte Haribos

 

Natürlich greife ich Daheim eher zu einer Banane oder Trauben. Doch unterwegs sind diese nicht sehr handlich, weil sie schnell braun werden oder kaputt gehen.

Das blöde an einer Hypo ist nur, dass man oft in einen Appetitrausch gerät, der einem jegliches Sättigungsgefühl nimmt.

Sicherlich haben viele unter Euch – wie ich – mal maßlos über die Stränge geschlagen und das später dann mit  entsprechenden Überzucker und unsäglichen Korrekturspritzen wieder eingebußt.

 

 

Der Unterzuckerungskampf bedarf die Aufnahme von Zucker – es müssen aber KEINE Süßigkeiten sein…

 

 

 Neuentdeckung “IFOs”

 

Für unsere Hypos gibt es jetzt etwas neues am Markt. IFOs: Gesunde Fruchtgummis mit Ballaststoffen.

Es handelt sich hier um Fruchtgummis aus rein natürlichen Zutaten, die schmecken wie ein gepresster Smoothie. Keine Zuckerzusätze. Keine Chemikalien. Ferner sind Ballaststoffe enthalten, die sättigen.

Diese Fruchtgummis heißen IFOs von dem neuen Start-up “Fruitverse“.

Anna, die Gründerin, ist in ihrer Mutterrolle auf diese fruchtige Idee gekommen. Sie suchte einen gesunden Snack für unterwegs, der zudem ihren Sprössling satt macht. Sie wollte ihrem Sohn keine Süßigkeiten verweigern und fand in ihrer Erfindung eine hervorragende Lösung.

IFOs hatten oder haben ihre Kernzielgruppe eigentlich bei Kindern. Doch die Zweckentfremdung” als gesunder “Hypo-Helfer” gefällt mir so gut, dass ich mehr von Fruitiverse erfahren wollte und kurzum ein kleines Interview mit der Gründerin vereinbarte.

 

 

IFOs schmecken wie gepresste Smoothies

 

 

FRUITIVERSE

 

Anna (gerne Anja genannt) ist die Erfinderin der IFO-Fruchtgummis und Gründerin von Fruitiverse. Sie ist eine Mama von einem 5jährigen, Frau eines Hochleistungssportlers und bekennender Foodie. Nach einer begonnenen Ausbildung zur Diätologin folgte das Wirtschaftsstudium. Gleich darauf gründete sie die FRUITIVERSE GmbH.

 

 

Der Fruitverse Messestand mit Anna und IFOs

 

 

VIVI: “Anna, bitte stelle uns euer Fruchtgummi mit all seinen Attributen anhand des Namens vor:”

 

F          –          wie … fruchtig, frische Fruchtgummis.

R          –          wie … reich an Vitaminen.

U         –          wie … unglaublich lecker.

I           –          wie … irdisch gutes Rezept aus nur zwei frischen Zutaten – sonst nix.

T          –          wie … Trocknung: extra-schonend, bei gerade einmal 42°C.

I           –          wie … intensive Geschmackserlebnisse. Sorten: Erdbeer, Kirsch & Ananas.

V ­         –          wie … Vegan.

E          –          wie … eco-friendly.

R          –          wie … Raw.

S          –          wie … Süße aus Früchten – ohne Zusätze, Konzentrate & Pürees.

E          –          wie … einfach eine runde Sache!“

 

 

so sehen die IFOs aus

 

 

VIVI: “Warum heißen eure Fruchtgummis IFOs?”

 

Anna: “Zunächst einmal: Wir befinden uns in der unendlichen Weite und Schönheit des FRUITIVERSE. In Anlehnung an den Begriff „Ufo“ ist ein IFO daher der Inbegriff eines „Irdisch guten Frucht-Objektes“. Ihre Mission: den Menschen auf der Erde zu helfen, die Schönheit unseres Planeten (neu) zu entdecken und sich buchstäblich auf der Zunge zergehen zu lassen.”

 

IFOs gibt es in 3 Geschmacksrichtungen

 

 

VIVI: “Welche Packungsgrößen gibt es und wo kann ich sie kaufen?

 

Ann: “Ein klassischer IFO-Becher enthält 50 g Fruchtgummis, das entspricht in etwa drei Händen voll mit frischen Früchten. Der Becher ist robust, hält also jedem Handtaschen-Chaos stand, lässt sich zweckentfremden und / oder wiederverwenden und ist komplett kompostierbar. Die Familiengröße zum Nachfüllen wird derzeit für den Onlineshop geplant. Ab Januar 2019 kommen kleine Tütchen mit 10g Fruchtgummis dazu – perfekt zum ratzfatz Wegnaschen, als “Mitgebsel & Co”.”

VIVI: Die kleinen Packungen sind übrigens auch ideal als gesunder, kleiner “Hypo-Helfer”!

Anna (lacht): “Stimmt. Daran hatte ich vorher noch gar nicht gedacht!”

Anna: “Aktuell stehen meine IFOs in den Berliner Filialen von „The Juicery“ im Regal. Der FRUITIVERSE-Onlineshop (www.fruitiverse.de) startet im Dezember, gefolgt von einer Platzierung in insgesamt zehn Filialen der Biocompany, im Januar 2019 – eine Chance, über die ich mich ganz besonders freue.”

 

Anna privat

 

 

VIVI: “Wieviel kosten die Fruchtgummis?”

 

Anna: “Die volle Frucht-Power im wiederverwendbaren Becher bekommst du für 3,49 €, das Nasch-Tütchen für Zwischendurch kostet 1,29 €. Die Kalkulation zum Nachfüllpack sowie die Frage, wie viel Gramm Fruchtgummis du darin auf einen Schlag bekommst, ist derzeit noch in Planung.”

 

 

IFOs – irdische Fruchtobjekte. Von Fruitiverse.

 

 

VIVI: “Habt Ihr schon Produktentfremdungen bzw. -erweiterungen gewagt?”


Anna: “Es liegt in der Natur der IFOs, dass sie Experimente lieben und mutig unbekanntes Terrain erforschen – sei es als leckerer Spielstein-Ersatz bei „Mühle“ oder „Mensch ärgere dich nicht“, als fruchtiges Müsli- oder Salat-Topping oder beim Backen – statt Rosinen!”

“Im FRUITIVERSE-Onlineshop wird es zudem ein DIY-Set geben, Fruchtblatt, Ausstecher und Anleitung inklusive. So entstehen die gesunden Naschereien im Handumdrehen zu Hause – in ganz unterschiedlichen Größen und Formen. Toll als Aktion für Kindergeburtstage sowie – in immer wieder neuen Varianten – zu Halloween-Party, Weihnachtsfeier, Osterbrunch  & Co.”

“Außerdem tüfteln wir ständig an neuen Geschmacksrichtungen und Formen. Ein kleiner Hinweis: Das nächste Crew-Mitglied wird hmmm… beerig und lässt sich supergut um den Finger wickeln.”

“Mein größter Traum: IFOs im All! Die Astronauten an Bord der ISS verzichten schließlich meist monatelang komplett auf frisches Obst = IFOs sind die Lösung, da so viel leckerer und gesünder (!) als krümelig-staubige gefriergetrocknete Beeren.”

 

 

Man kann IFOs auch als Topping benutzen.

 

 

VIVI: “Wie viel darf man von den IFOs täglich guten Gewissens essen?”

 

Anna: “Fakt ist: Frisches Obst enthält neben Vitaminen, gesundheitsfördernden Pflanzenstoffen, Ballaststoffen und Enzymen auch Zucker, bzw. Fruchtzucker oder Fruktose. Daher sind IFOs zwar eine gesündere Süßigkeit als klassische Fruchtgummis, aber dennoch eine Süßigkeit.”

“Zum Hintergrund: Bis zu 25 g Fruchtzucker kann die Leber pro Tag problemlos verstoffwechseln, das entspricht rund 50 g IFOs.”

“Ist der Anteil – regelmäßig – deutlich höher, kann das die Entgiftungsleistung der Leber beeinträchtigen. Die Betonung liegt hierbei auf dem Wort „regelmäßig“.”

Der Experte, Professor Norbert Stefan, Endokrinologe am Uniklinikum Tübingen, rät in einem Interview mit der Apotheken Umschau davon ab, wegen vermeintlicher Schattenseiten von Fruktose den Obstkonsum zu reduzieren: „Damit eine Menge zusammenkommt, die deutliche negative Effekte hervorrufen kann, müsste man schon ein ganzes Kilogramm Äpfel verdrücken. Und das regelmäßig.“

 

 

Bis zu 1 kg Äpfel am Tag ist unbedenklich.

 

 

VIVI: “Wie organisierst Du eine Business-Gründung mit Kind?”

 

Anna: “Mit einem Start-up auf die Erfolgspur zu kommen, ohne körperlichen und seelischen Raubbau zu betreiben, ist generell eine Herausforderung. Und ich möchte nicht irgendwann nach drei bis vier Jahren die ewig gleiche Post-Gründerphasen-Burnout-Story erzählen, wo man gerade noch die Kurve bekommen hat oder eben nicht.”

“Ich möchte mir die Entscheidungsfreiheit, die Möglichkeit kreativ zu sein, zu lernen und weiterzuentwickeln bewahren und turbulente Zeiten als Kraftquelle erleben. Ich wünsche mir, dass auch mein Kind das was ich tue, nämlich eine Idee zum Leben erwecken, als etwas Spannendes und Positives erlebt.”

“Für mich persönlich sind fixe Strukturen super hilfreich – also das konkrete Formulieren und Priorisieren von To-Dos.”

“Zudem habe ich das Riesenglück, dass alle vier Großelternteile in Berlin leben und uns sehr unterstützen, genauso wie viele gute Freunde. Das kann dann so aussehen, dass unser Kind ein paar Tage zur Oma geht, Opa ihn zum Sport bringt oder ein schönes Essen für uns vorbereitet. Manchmal ist ein solcher Tag dann ähnlich kompliziert, wie ein Überseeflug mit dreimal Umsteigen – bloß nicht die Anschlüsse verpassen!”

” Glücklicherweise genießt unser Sohn die Abwechslung hin und wieder mit anderen Leuten und auch mal ohne die Eltern unterwegs zu sein.”

“Als Profisportler ist mein Mann leider weniger flexibel, hält mir aber wo es geht, den Rücken frei. Doch nicht nur privat – auch im Business helfen Familie und Freunde gerne aus. Die coolste Aktion bisher: Für die recht spontane Teilnahme an einer Messe mussten 1.000 Becher produziert, beklebt und verpackt werden. Und dass innerhalb weniger Tage. Plötzlich waren alle da, Freunde, Familie, Unterstützer. Es war wie Fließbandarbeit in Schichten, nur lustiger. An dieser Stelle noch einmal ein riesiges DANKESCHÖN an alle Supporter, ihr seid die Größten!”

 

 

Unbedenkliches Naschen. Kein zugeführter Zucker und Ballaststoffe machen die IFOs zu einem gesunden Snack.

 

 

VIVI: “Was snackst Du neben IFOs am liebsten?”

 

Anna: “Ich bin tatsächlich eher weniger der Snacktyp. Zum Snacken kam ich erst durch unser Kind, das – wie die meisten Kinder – aus dem Stehgreif verhungern kann, wenn es nicht JETZT SOFORT etwas zu essen gibt.” 

 

VIVI: “Wo trifft man dich, Anna? Wo kann man dich kennenlernen und sich mit dir austauschen?”

 

Anna: “Wenn ich nicht gerade irdisch-gute Fruchtgummis produziere, tummle ich mich gerne auf dem Berliner Startup-Campus „The Factory“ in Berlin Mitte. Für einen entspannten Austausch bei einem heißen Tumeric Latte schwöre ich aber eher auf einen der unzähligen Berliner Lunchspots.”

“Neben „Food“ ist meine zweite Leidenschaft: Beachvolleyball. Wo auch immer ein Netz gespannt ist, da findet ihr mich im Sommer! Im WWW trefft ihr mich auf Facebook  (www.facebook.com/fruitiverseIFOs) und Instagram (@Anja­­_Nugmanowa bzw. @fruitiverse_ifos)

 

Anna Nugmanova, CEO und Gründerin der Fruitiverse GmbH

 

VIVI: “Vielen Dank für Deine Zeit, Anna. Weiterhin VIEL Erfolg! Da Du jetzt weißt, wie IDEAL Deine IFOs bei Unterzuckerungen eingesetzt werden können, freue ich mich auf die Anbindung zu Deinem Online-Shop!”

 

Appetit bekommen?